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» Auf den Spuren der Backsteingotik
Backsteingotik und Tourismus:
» www.wege-zur-backsteingotik.de
» www.dorfkirchen.de
Auf Schritt und Tritt begegnet dem Besucher in Norddeutschland leuchtend roter Backstein. Die gewaltigen Kirchtürme bestimmen die Silhouetten vieler Städte Mecklenburg-Vorpommerns. Wie Felsen aus der Brandung ragen die gotischen Giganten aus dem Häusermeer in den Himmel. Die historisch kurze Backstein-Zeit erweist sich heute als eine der produktivsten und schöpferischsten Epochen dieses Landes, als eine Zeit, in der Mecklenburg und Pommern europäische Kulturgeschichte schrieben.
Die Gruppe der Backsteinbasiliken, die in den Hansestädten rings um die Ostsee entstand, ist in ihrer Dichte und Qualität auf der Welt einzigartig.
Wie fast alle mittelalterlichen Erfolgsgeschichten aus Mecklenburg-Vorpommern so nimmt auch die der Backsteingotik ihren Anfang mit Heinrich dem Löwen. In den so genannten Wendenkreuzzügen (Christianisierung der »heidnischen« Ostseeregion) galt es, die hier siedelnden Slawen - die so genannten Wenden - zu bezwingen. Noch im Jahr des Sieges (1160 - Wendenfürst Niklot starb) wandte sich der Eroberer friedfertigen Aufgaben zu. Er gründete die Stadt und das Bistum Schwerin und initiierte ein landesweites Besiedlungs- und Aufbauprogramm. Zumeist westfälische und dänische Siedler strömten zu zehntausenden in die dünn besiedelten Regionen. Zielstrebig gründeten sie an Verkehrsknotenpunkten und an früheren Siedlungen allein im 13. Jahrhundert dutzende Klöster, unzählige Dörfer und mehr als 50 Städte (mehr als die Hälfte der heute existierenden).
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